Gestern habe ich mit André und einem russischen Freund eine kleine Bootstour auf der Moskwa gemacht. Das war sehr schön, weil man sehr nahe an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbeigetuckert ist, und ich konnte nochmal einige nette Fotos machen.
Leider ist es im Moment ziemlich kalt und vor allem windig, und ich habe mich wohl total unterkühlt, jedenfalls war ich dann ziemlich fies krank hinterher, nachdem ich schon Freitagnacht auf dem Weg aus dem Büro klatschnass geworden bin - deswegen ist leider nichts aus unserem Plan geworden, abends nochmal die Stadt unsicher zu machen.
Dafür bin ich daheim geblieben und habe mit meinem Mitbewohner und zwei seiner Freunde eine typische russische Privatparty (zumindest hat man mir das versichert) gefeiert - man sitzt zusammen in der Küche und vernichtet möglichst große Mengen Alkohol. Zum Glück konnte ich behaupten, eine Medizin zu nehmen, bei der man nicht zuviel Alkohol trinken kann - auch russische Mägen scheinen gegen übermäßigen Genuss von Wein, Schnaps & Co nicht völlig resistent zu sein, jedenfalls war unser Klo ziemlich lange belegt in dieser Nacht. So lange den tollen Fliesen nichts passiert ist!

Heute war ich dann in sage und schreibe drei Galerien... Eine interessanter als die andere, und nachdem zwei davon Privatgalerien waren, gab es dort sogar englische Texte - wenn ich mir nicht drei Galerien angesehen hätte, hätte ich mir sonst einen Audioguide mitgenommen, das ist auf jeden Fall empfehlenswert - aber dazu hat mir dann eben leider die Zeit nicht gereicht.
Zuerst war ich im Staatlichen Puschkin-Museum - nicht zu verwechseln mit dem Puschkin-Museum der Bildenden Künste. Dieses erste Museum hat mir am besten gefallen - es gab Werke zahlreicher bedeutender russischer Künstler, zum Beispiel Kandinsky, aber auch viele westliche Maler - Monet, van Gogh oder Picasso beispielsweise. Habe mir auch einen (hoffentlich guten) Führer für dieses und noch ein anderes Museum gekauft - diese Führer sind hier sehr günstig, obwohl fast alle Bilder abgedruckt sind. Eines kostet um die7 bis 10 Euro, solange man nicht zum Monster-Bildband greift.
Als nächstes war ich in der Glasunow-Galerie. Glasunow ist ein zeitgenössischer russischer Künstler, und in seinen Gemälden verarbeitet er meist Themen wie Religiosität und Nationalismus - nicht unbedingt mein Geschmack, aber wenn man sich ein bisschen mit der russischen Geschichte beschäftigt hat, sind die Bilder doch sehr eindrucksvoll, und die Gemälde sind zum Teil wirklich enorm groß, und geben einen Abriss der russischen Geschichte wieder.
Als letztes war ich dann noch im Museum der Privatsammlungen. Wie der Name schon sagt, befinden sich darin die Sammlungen einiger Privatleute - die Stile und Epochen der Gemälde bzw. Werke sind dementsprechend sehr unterschiedlich. Moderne Kunst gab es leider relativ wenig, aber allein das Gebäude an sich fand ich schon sehr schön.
Danach war ich nach kurzem Abstecher zu McDonalds (Ja, ich weiß - ich tu's nie wieder!) noch mit André und russischen Freunden im Nikoulin-Zirkus - wir hatten Glück, weil wir Freikarten bekommen haben (Beziehungen machen's möglich ^^), sonst wären wir wohl umsonst am Eingang gestanden - es war kein einziger Platz mehr frei. Ich gebe zu, dass ich nicht der riesige Zirkus-Fan bin, aber gerade Akrobaten finde ich doch immer wieder faszinierend! Nur die armen Löwen haben mir leid getan, weil der fiese Dompteur sie immer mit der Peitsche angetrieben hat - aber der Arme hat halt noch nie bei Kaspersky gearbeitet und weiß nicht, dass Motivation auch anders funktionieren kann ;-)

Die Rückfahrt war dann wieder Mist, weil ich natürlich den letzten Zug um ca zwei Minuten verpasst habe und dann 40 Minuten in der Kälte stehen konnte. Aber wenigstens kann ich den miesen Zug ganz toll auf russisch verfluchen, immerhin ein Anfang :-)
Dafür bin ich daheim geblieben und habe mit meinem Mitbewohner und zwei seiner Freunde eine typische russische Privatparty (zumindest hat man mir das versichert) gefeiert - man sitzt zusammen in der Küche und vernichtet möglichst große Mengen Alkohol. Zum Glück konnte ich behaupten, eine Medizin zu nehmen, bei der man nicht zuviel Alkohol trinken kann - auch russische Mägen scheinen gegen übermäßigen Genuss von Wein, Schnaps & Co nicht völlig resistent zu sein, jedenfalls war unser Klo ziemlich lange belegt in dieser Nacht. So lange den tollen Fliesen nichts passiert ist!
Heute war ich dann in sage und schreibe drei Galerien... Eine interessanter als die andere, und nachdem zwei davon Privatgalerien waren, gab es dort sogar englische Texte - wenn ich mir nicht drei Galerien angesehen hätte, hätte ich mir sonst einen Audioguide mitgenommen, das ist auf jeden Fall empfehlenswert - aber dazu hat mir dann eben leider die Zeit nicht gereicht.
Zuerst war ich im Staatlichen Puschkin-Museum - nicht zu verwechseln mit dem Puschkin-Museum der Bildenden Künste. Dieses erste Museum hat mir am besten gefallen - es gab Werke zahlreicher bedeutender russischer Künstler, zum Beispiel Kandinsky, aber auch viele westliche Maler - Monet, van Gogh oder Picasso beispielsweise. Habe mir auch einen (hoffentlich guten) Führer für dieses und noch ein anderes Museum gekauft - diese Führer sind hier sehr günstig, obwohl fast alle Bilder abgedruckt sind. Eines kostet um die7 bis 10 Euro, solange man nicht zum Monster-Bildband greift.
Als nächstes war ich in der Glasunow-Galerie. Glasunow ist ein zeitgenössischer russischer Künstler, und in seinen Gemälden verarbeitet er meist Themen wie Religiosität und Nationalismus - nicht unbedingt mein Geschmack, aber wenn man sich ein bisschen mit der russischen Geschichte beschäftigt hat, sind die Bilder doch sehr eindrucksvoll, und die Gemälde sind zum Teil wirklich enorm groß, und geben einen Abriss der russischen Geschichte wieder.
Als letztes war ich dann noch im Museum der Privatsammlungen. Wie der Name schon sagt, befinden sich darin die Sammlungen einiger Privatleute - die Stile und Epochen der Gemälde bzw. Werke sind dementsprechend sehr unterschiedlich. Moderne Kunst gab es leider relativ wenig, aber allein das Gebäude an sich fand ich schon sehr schön.
Danach war ich nach kurzem Abstecher zu McDonalds (Ja, ich weiß - ich tu's nie wieder!) noch mit André und russischen Freunden im Nikoulin-Zirkus - wir hatten Glück, weil wir Freikarten bekommen haben (Beziehungen machen's möglich ^^), sonst wären wir wohl umsonst am Eingang gestanden - es war kein einziger Platz mehr frei. Ich gebe zu, dass ich nicht der riesige Zirkus-Fan bin, aber gerade Akrobaten finde ich doch immer wieder faszinierend! Nur die armen Löwen haben mir leid getan, weil der fiese Dompteur sie immer mit der Peitsche angetrieben hat - aber der Arme hat halt noch nie bei Kaspersky gearbeitet und weiß nicht, dass Motivation auch anders funktionieren kann ;-)
Die Rückfahrt war dann wieder Mist, weil ich natürlich den letzten Zug um ca zwei Minuten verpasst habe und dann 40 Minuten in der Kälte stehen konnte. Aber wenigstens kann ich den miesen Zug ganz toll auf russisch verfluchen, immerhin ein Anfang :-)
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