Nachdem ich schon sowohl die Neujahrsfeier von Kaspersky Lab als auch die Geburtstagsparty verpasse, war ich richtig glücklich, dass zumindest eine große Veranstaltung in den Zeitraum meines Aufenthalts fiel: am Freitag war die Jahresversammlung von Kaspersky Lab.
Ich habe mir von der Veranstaltung im Vorfeld viele neue Informationen versprochen - meine Kollegen sahen das zum Teil ganz anders und stimmten lautstarke Wehklagen über einen verlorenen Arbeitstag an. Dass sie es mit ihren Gefühlen wirklich ernst meinen, begriff ich erst so richtig, als sich Alexander für die Busfahrt zur Akademie der Wissenschaften rüstete:
Die Busfahrt war dann auch wirklich grauenhaft - wir saßen schön fest im Moskauer Verkehr, und nach einer Stunde Feinstaubpenetration ist meine Lunge wahrscheinlich so schwarz wie der Landtag in Bayern.
Die Akademie der Wissenschaften alleine entschädigte aber schon für die Odyssee durch Moskau - scheinbar konnten Architekten auch zu Sowjet-Zeiten auf chemische Substanzen zurückgreifen, die ihnen halfen, ihre Kreativität voll zu entfalten...
Die Veranstaltung war dann allen Unkenrufen meiner Kollegen zum Trotz dennoch recht interessant - auch wenn die Simultanübersetzung nach einiger Zeit recht ermüdend wurde.
Aber ich war ja froh, dass es sie gab :-)
Ich habe mir von der Veranstaltung im Vorfeld viele neue Informationen versprochen - meine Kollegen sahen das zum Teil ganz anders und stimmten lautstarke Wehklagen über einen verlorenen Arbeitstag an. Dass sie es mit ihren Gefühlen wirklich ernst meinen, begriff ich erst so richtig, als sich Alexander für die Busfahrt zur Akademie der Wissenschaften rüstete:
Die Akademie der Wissenschaften alleine entschädigte aber schon für die Odyssee durch Moskau - scheinbar konnten Architekten auch zu Sowjet-Zeiten auf chemische Substanzen zurückgreifen, die ihnen halfen, ihre Kreativität voll zu entfalten...
Aber ich war ja froh, dass es sie gab :-)
Gestern war ich dann mit André im Revolutionsmuseum - dort gibt es Exponate in grob nach Jahrzehnten unterteilten Räumen, es geht ungefähr zur Zeit des Wiener Kongresses los und endet in der Neuzeit. Genau diese Art von Museum wollte ich unbedingt sehen, und durch Zufall habe ich es in meinem Reiseführer entdeckt - und ich habe den Besuch nicht bereut, es war wirklich sehr interessant!
Auch wenn ich wieder fast rausgeflogen wäre, weil ich verbotenerweise fotografiert habe. Und ein kleines bisschen den Alarm ausgelöst habe.
Aber ich wollte euch das tolle Hammer- und Sicheltelefon nicht vorenthalten:
Viel besser als ein ordinäres Iphone ;-)
Und heute war ich mit Sergej, dem Sohn meiner deutschen Kollegin Christel, auf einem Markt - neben echt gefälschten Armani-Jeans gibt es dort alles, was das Touristen-Herz begehrt... Das Praktische ist, dass der Markt relativ weit außerhalb ist, und die Souvenirs somit deutlich billiger als in der Stadtmitte, beispielsweise auf dem Arbat, sind.
Neben den üblichen Matrushkas, Fabergé-Eiern etc. kann man dort auch allerhand Militaria kaufen - besonders beliebt sind beispielsweise russische Uniformen aus Zeiten der Sowjet-Union oder deutsche Ausrüstungsgegenstände aus dem Zweiten Weltkrieg.
Mit politischer Korrektheit müht man sich dabei nicht lange ab - vom Eisernen Kreuz über den Stahlhelm bis zum SS-Dolch bekommt man da wirklich alles...
Ich habe der Versuchung widerstanden, mein Arsenal an Defensivwaffen auszubauen, und habe mir die Kalashnikov NICHT gekauft - wobei bei einer derartigen Armierung die Bedrohung durch lästige Taschendiebe im Zug wohl rapide schrumpfen würde!
Hätte ich mir dann auch noch eine Pickelhaube und eine russische Generalsuniform gekauft, dann hätte sich bestimmt kein Terrorist mehr in die Nähe des Zuges gewagt.
Sher zugute kam mir, dass Sergej zweisprachig (russisch und deutsch) aufgewachen ist - so konnte er für mich Souvenirs kaufen und hat dabei ganz automatisch als Verhandlungsbasis schon mal den Einheimischenpreis bekommen. Wobei mir handeln ja sehr viel Spaß macht, so ist es ja nicht :-)
Der französische Offiziershut vom Russlandfeldzug Napoleons war dann aber dennoch zu teuer.
Aber ich wollte euch das tolle Hammer- und Sicheltelefon nicht vorenthalten:
Und heute war ich mit Sergej, dem Sohn meiner deutschen Kollegin Christel, auf einem Markt - neben echt gefälschten Armani-Jeans gibt es dort alles, was das Touristen-Herz begehrt... Das Praktische ist, dass der Markt relativ weit außerhalb ist, und die Souvenirs somit deutlich billiger als in der Stadtmitte, beispielsweise auf dem Arbat, sind.
Neben den üblichen Matrushkas, Fabergé-Eiern etc. kann man dort auch allerhand Militaria kaufen - besonders beliebt sind beispielsweise russische Uniformen aus Zeiten der Sowjet-Union oder deutsche Ausrüstungsgegenstände aus dem Zweiten Weltkrieg.
Mit politischer Korrektheit müht man sich dabei nicht lange ab - vom Eisernen Kreuz über den Stahlhelm bis zum SS-Dolch bekommt man da wirklich alles...
Ich habe der Versuchung widerstanden, mein Arsenal an Defensivwaffen auszubauen, und habe mir die Kalashnikov NICHT gekauft - wobei bei einer derartigen Armierung die Bedrohung durch lästige Taschendiebe im Zug wohl rapide schrumpfen würde!
Hätte ich mir dann auch noch eine Pickelhaube und eine russische Generalsuniform gekauft, dann hätte sich bestimmt kein Terrorist mehr in die Nähe des Zuges gewagt.
Sher zugute kam mir, dass Sergej zweisprachig (russisch und deutsch) aufgewachen ist - so konnte er für mich Souvenirs kaufen und hat dabei ganz automatisch als Verhandlungsbasis schon mal den Einheimischenpreis bekommen. Wobei mir handeln ja sehr viel Spaß macht, so ist es ja nicht :-)
Der französische Offiziershut vom Russlandfeldzug Napoleons war dann aber dennoch zu teuer.
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