Ok - tut mir bitte einen Gefallen, und vergesst, dass ich mich gestern über die Gefahren des täglichen Arbeitsweges lustig gemacht habe... Heute bin ich schier zur Salzsäule erstarrt, als ich in der Früh aus dem Zug ausgestiegen bin... In der Bahnstation habe ich nämlich folgendes Hinweisschild entdeckt:
Die Bedrohung scheint also wirklich sehr real zu sein - ich frage mich, wie ich jetzt jemals wieder naiv und fröhlich Zug fahren soll!? Kein Wunder, dass alle Menschen im Zug immer total deprimiert dreinschauen...
Diese maskierten Männer auf dem Plakatt scheinen nichts Gutes im Schilde zu führen, vermutlich liegt morgen in Wild-West-Manier ein gefällter Baumstamm über den Gleisen und alle Passagiere müssen für einen wohltätigen Zweck Taschenuhren und Geldscheine rausrücken...
Ich wusste ja schon immer, dass die modernen Verkehrsmittel eine Todesfalle sind, deswegen fahr ich in Ingolstadt auch nur mit dem Fahrrad - leider geht das hier nicht, da die geschätzte Lebensdauer eines Drahtesels durchschnittlich 45 Sekunden betragen dürfte (oder wie lange braucht man, um das Fahrrad aufzuschließen und aufzusteigen?). Die Fahrräder, die mir seit meiner Ankunft hier begegnet sind, kann ich an einer Hand abzählen - wobei mir eines zwei mal begegnet ist, eigentlich brauche ich also nur eine halbe Hand.
Die Frage ist nur, ob man zuerst von einem Lada vom Fahrrad geholt wird, oder ob einem angesichts der hiesigen Feinstaubkonzentration die Lunge beim dritten Atemzug implodiert - das Bild oben habe ich an einer der Hauptverkehrsstraßen aufgenommen. Wenn man ganz genau hinsieht, dann kann man unter der Smogschicht sogar noch die Werbung für einen Camcorder erkennen - ich vermute also, dass die Plakate jede Woche einmal gründlich gereinigt werden.
Eigentlich hatte ich mich ja darauf gefreut, dass der Schnee jetzt bald endgültig weg ist - wobei ich mir mittlerweile den weißen Schleier des Verdrängens wieder wünschen würde, er hatte nämlich doch viele unansehnliche Seiten des Großstadtlebens übertüncht:
Mein grenzenloses Vertrauen gilt natürlich der Moskauer Müllabfuhr, die allerdings bisher vor allem durch Abwesenheit glänzte - bzw. das weiße Gold taktisch klug zu nutzen wusste und den ganzen Dreck einfach unter den Schneeteppich gekehrt hat.
Es konnte ja auch keiner wissen, dass dieser doofe Schnee mit fortschreitender Saison einfach mir nichts dir nichts in einen anderen Aggregatszustand übergeht.
Diese maskierten Männer auf dem Plakatt scheinen nichts Gutes im Schilde zu führen, vermutlich liegt morgen in Wild-West-Manier ein gefällter Baumstamm über den Gleisen und alle Passagiere müssen für einen wohltätigen Zweck Taschenuhren und Geldscheine rausrücken...
Ich wusste ja schon immer, dass die modernen Verkehrsmittel eine Todesfalle sind, deswegen fahr ich in Ingolstadt auch nur mit dem Fahrrad - leider geht das hier nicht, da die geschätzte Lebensdauer eines Drahtesels durchschnittlich 45 Sekunden betragen dürfte (oder wie lange braucht man, um das Fahrrad aufzuschließen und aufzusteigen?). Die Fahrräder, die mir seit meiner Ankunft hier begegnet sind, kann ich an einer Hand abzählen - wobei mir eines zwei mal begegnet ist, eigentlich brauche ich also nur eine halbe Hand.
Eigentlich hatte ich mich ja darauf gefreut, dass der Schnee jetzt bald endgültig weg ist - wobei ich mir mittlerweile den weißen Schleier des Verdrängens wieder wünschen würde, er hatte nämlich doch viele unansehnliche Seiten des Großstadtlebens übertüncht:
Es konnte ja auch keiner wissen, dass dieser doofe Schnee mit fortschreitender Saison einfach mir nichts dir nichts in einen anderen Aggregatszustand übergeht.
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